Light Anemones

Malte Kebbel

Im Garten des Karmeliterklosters installiert der Berliner Künstler Malte Kebbel drei rotierende Lichtkunstwerke – „Light Anemones" aus gebogenen Titan-Edelstahlspiegeln. Tagsüber spiegelt sich der Karmelitergarten in den Anemonen wieder. Nachts entfalten die drei Installationen ihr Lichtspiel in der Dunkelheit an den Wänden des Kreuzgangs.

Lichtlinien rotieren zentral in der Mitte der Installationen und werden von den äußeren Streben reflektiert. Die drei Arbeiten interagieren miteinander, streben dem Licht zu und verschmelzen mit der sich wiederspiegelnden Silhouette des sie umgebenden Gebäudes zu einer besonderen Illusion.

Die Besucher*innen erleben einen Moment harmonischer Symbiose und gleichsam einen Moment der Widersprüche aufgrund dessen, was hier im Licht erblüht und künstlicher Natur ist. Gemeinsam teilen sich die Besucher*innen den geschützten Ort, das Mini-Ökosystem – sie sind spiegelnde Beobachter*innen und erfahren ein einzigartiges Zusammenspiel verschiedener Lichtsequenzen, Reflexionen und geometrischer Formen, die fragmentarisch ein komplexes Bild ergeben.

 

Malte Kebbel

Malte Kebbels Werke befassen sich konzeptuell und visuell mit dem Thema Licht. Sein Oeuvre umfasst zweidimensionale Wandarbeiten bis hin zu raumgreifenden begehbaren Installationen. Seine Werke sind so konzipiert, dass sie bei Tageslicht einer klaren Ästhetik folgen und erst unter speziellem Lichteinfluss ihre Vollendung erreichen. Malte Kebbel arbeitet verstärkt im öffentlichen Raum und stellt seine Arbeiten auf Lichtkunst-Festivals aus.


Light Anemones

Lichtkunst Outdoor

  • 12.–15.03.20, 19–23 Uhr
  • Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster, Münzgasse 9, 60311 Frankfurt am Main

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