inside out

Ulrich Diekmann

Verschiedene Bildfolgen, die von innen auf die mit Rückpro-Folie verhängten Fenster einzelner Etagen eines Gebäudes projiziert werden, zeigen partielle Aufnahmen diverser, individuell agierender Einzelpersonen. Absurde Gesten und Alltaghandlungen wechseln sich ab. Bisweilen sind nicht alle Projektionen gleichzeitig zu sehen, sondern werden wechselweise in unterschiedlichen Konstellationen (mal 5, 7 oder 3 usw.) geschaltet. Unterbrochen durch graphisch bearbeitete Realaufnahmen alltäglicher Phänomene und skurriler Ereignisse, entsteht gleichsam eine tonlose „Bewegungssymphonie". Das Haus imaginiert für die interessierten Passant*innen oder eigens diesen Ort aufsuchende Betrachter*innen (seine) Geschichte(n). Es wird gleichsam transparent und zeigt ein virtuelles „Innenleben“. Videofilme als Ausgangsmaterial werden zum Teil in Einzelbildbearbeitung, beispielsweise mittels unterschiedlicher Filter, verfremdet. Die Personen bleiben jedoch identifizierbar.

Alle Arbeiten wurden speziell für diese Gesamtinstallation angefertigt. Die Länge jeder einzelnen Sequenz beträgt pro Durchgang ca. 20 bis 30 Minuten.

Ulrich Diekmann

Ulrich Diekmann lebt und arbeitet seit über dreißig Jahren als bildender Künstler in Frankfurt am Main. In den Jahren von 1977 bis 1983 hat er bei Thomas Bayrle, Raimer Jochims, und Hermann Nitsch an der Städelschule studiert. Seine Sujets beinhalten: Malerei, dreidimensionale Arbeiten, Installationen, seit 1998 zunehmend Videomaterial und seit 2006 Fotografie/Textarbeiten.


inside out

Anderes Format

  • 12.–15.03.20, 19:30–22:30 Uhr
  • Galerie Hübner + Hübner, Grüneburgweg 71, 60323 Frankfurt am Main

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