Facing Extinction

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Laut des aktuellen Berichts des Weltbiodiversitätsrats der Vereinten Nationen zur Artenvielfalt ist von geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten, die es weltweit gibt, rund eine Million vom Aussterben bedroht. Das Artensterben erschüttert unseren Planeten, und dieses Mal ist der Mensch entscheidender Mitverursacher, er hat das Artensterben um das 100- bis 1000-fache beschleunigt. Noch ist es nicht zu spät für eine grundlegende Wende. Dafür sind jedoch einschneidende Veränderungen auf allen Ebenen, von lokal bis global, notwendig.

FACING EXTINCTION ist eine künstlerische Installation mit zweifachem Anspruch: Einerseits lässt sie uns die Wunder der Natur erleben, andererseits konfrontiert sie den Betrachter mit unbequemen Wahrheiten hinter den Bildern. Zeigt sich eben noch die Natur in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt, so löst sie sich im nächsten Moment vor den Augen der Betrachter auf. Plötzlich durchdringen Künstlichkeit und Algorithmen das Natürliche - Sinnbilder des rasanten technischen Fortschritts und damit Mitursacher der Katastrophe, gleichzeitig aber auch bequemes Mittel der Verschleierung. Die Parallelität von Natur und Kultur, das Spannungsfeld von Technologie als Ursache und gleichzeitig als Chance für Veränderung bilden die konzeptionelle Grundstruktur dieser Kunstinstallation.

Das Projekt steht in der Tradition der Reihe ‚Racing Extinction‘ an ikonischen Gebäuden wie etwa dem UNO-Hauptquartier und der Peterskirche im Vatikan. Die Installation für das I.G. Farben-Gebäude der Goethe-Universität ist das erste Projekt dieser Art in Deutschland.


Facing Extinction

Lichtkunst Outdoor

  • 12.–15.03.20, 19:30–22:30 Uhr
  • Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main

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