Dead Pixel

Friedrich Boell gemeinsam mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt

Die Installation „Dead Pixel“ ist aus einem Sperrmüllfund von defekten Handydisplays entstanden. Sie besteht aus einem Stahlrahmen, an dem in leicht gewölbter Anordnung acht Paneele aus Acrylglas hängen. Diese Paneele sind jeweils mit 24 iPhone-Displays beklebt. Die Hintergrundbeleuchtungen der Displays werden einzeln mittels einer selbst entwickelten Elektronik angesteuert und formen gemeinsam die Pixel eines großen Screens.

Dieser zeigt zyklisch eine zwei Minuten andauernde Lichtanimation. Die einzelnen Displays sind entsprechend der Struktur ihrer Risse angeordnet, so dass eine übergreifende Gesamtstruktur entsteht.

„Dead Pixel“ ist ein Supercluster aus Elektroschrott, das uns an den  zeitgenössischen Technologiewandel erinnert und an die Folgen, die unsere Technologienutzung für Umwelt und Gesellschaft hat.

Friedrich Boell gemeinsam mit dem Museum für Kommunikation Frankfurt

Friedrich Boell beschäftigt sich nicht erst seit seinem Studium der Medialen Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln mit Technologien wie Reverse Engineering, 3D-Druck, 3D-Modellage und arbeitet im Gebiet der Robotik. Als gelernter IT-Systemelektroniker interessiert er sich für menschenverursachten Elektroschrott und für die Umdeutung von technologischen Alltagsobjekten.


Dead Pixel

Lichtkunst Indoor

  • 12. – 13.03.20, 9–18 Uhr / 14.–15.03.20, 10–19 Uhr, nach Museumsschließung von außen sichtbar
    13.03.20, 18:30 Uhr: Artist Talk im Foyer, Eintritt frei
  • Museum für Kommunikation, Schaumainkai 35, 60596 Frankfurt am Main

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