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13.02.2020

The Artist is (not) present

Marcus McShane wäre der Luminale-Künstler mit der längsten Anreise. Allerdings wird er den langen Weg aus Neuseeland nicht antreten – und stattdessen auf die Kollaboration mit Berliner Künstler*innen setzen, die sein Werk aufbauen und repräsentieren werden.

Kunstausstellungen bringen Menschen und Kunst aus aller Welt zusammen. Fliegen gehört oftmals dazu, um Ideen, aber auch Werke und nicht zuletzt ihre Macher*innen dorthin zu bringen, wo Ausstellungen, Festivals und Biennalen stattfinden. Trotzdem geht es manchmal auch ohne, und dabei kann das Prinzip der künstlerischen Kollaboration helfen. Aus Neuseeland erreichte uns vor kurzem die Nachricht, dass Marcus McShane nicht selbst anreisen wird, um seine Unterwasser-Lichtinstallation „If Words Were Water“ aufzubauen. Dabei spielen verschiedene Gründe eine Rolle – aber alle haben mit Ressourcen zu tun: Zeit, Geld und CO2.

„Die Arbeit wird gerade von Neuseeland nach Deutschland verschifft“, erklärt der Künstler, „und das künstlerische Kollektiv Nocturnal wird es für mich installieren, in Stand halten und mich auch ansonsten während der gesamten Luminale vertreten. Das wird sowohl Geld für die Flugreise einsparen als auch das CO2-Budget der Arbeit von 6800 auf etwa 500 Kilogramm reduzieren.“ Eine Win-Win-Situation also für alle Beteiligten, wie McShane betont. „Ich wäre liebend gern dabei, aber mit Nocturnal habe ich schon vorher erfolgreich zusammengearbeitet, und sie arbeiten von Berlin aus, weshalb das so mehr Sinn macht, als wenn ich einmal um den kompletten Globus fliegen würde.“

Markus McShane auf der Luminale 2020: "Ifwords were water"

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