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15.11.2019

Mit reduzierten Mitteln viel erreichen: Zum Redesign der Luminale

Ab sofort erscheint die Luminale in überarbeitetem Design. Damit positioniert sich die Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung auch optisch noch stärker als zuvor als eigenständiges Kulturfestival in und über Frankfurt am Main hinaus.

Für die Neugestaltung konnte die renommierte Grafikdesignerin Sandra Doeller gewonnen werden, die für namhafte Kunden und Projekte im In- und Ausland, für Künstler*innen und Kulturinstitutionen arbeitet und dabei die Grenze zwischen Sehgewohnheiten und subtilen Irritationen immer wieder neu auslotet.

„Gerade Plakate sind oft sehr kleinteilig gestaltet,“ erklärt Doeller. Verschiedene Farben, Schriften und verschachtelte Designs sollen helfen, den Kampf um die Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Die Luminale möchte aber geradewegs den umgekehrten Weg beschreiten: „Wenn alle laut schreien, wird niemand gehört. Das Redesign der Luminale soll daher mit reduzierten Mitteln viel erreichen.“ Eine konsequente Reduktion der Farbigkeit auf Schwarz und Weiß sowie die Auswahl einer einzigen, noch jungen Schrift, gesetzt in nur einer Größe, bilden die Basis des neuen Looks. Das Ergebnis ist ein klares, präzises Erscheinungsbild, das einen hohen Wiedererkennungswert bietet, zugleich aber nicht in visueller Konkurrenz zur Lichtkunst der Luminale steht.

Damit das Design auf allen Kanälen und in allen Formaten zur Geltung kommen kann, hat Doeller mit ihrem Team verschiedene Szenarien vorbereitet. Von der animierten Social Media-Kampagne über die Neugestaltung des Luminale-Logos bis zur Plakatierung im öffentlichen Raum wird das neue Erscheinungsbild einheitlich hinausgetragen. Die leuchtenden Elemente wecken Assoziationen an die Neonröhre und damit an die Zeit, als Werbung noch Reklame hieß. So kann die Gestaltung auch als aktueller Bezugspunkt zum neuen Luminale-Thema „Digital Romantic“ gelesen werden.

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